2022: Einstieg ohne Schnörkel

Kurze und bündige Ansagen, Fragen beantworten – und los geht’s. Foto: har

Der Wettfahrtleiter macht es kurz und bündig: „Ich mache hier keine Vorstellungen. Wir kennen untereinander unsere Gesichter,“ sagt Kapitänleutnant Michael Bauer. Besser lässt sich diese Segler-Szene am ersten Morgen der Marinekutterregatta nicht beschreiben. In der Tat sind Crew-Abordnungen zum ersten Briefing im Foyer des „Mannschaftsheims“ zusammengekommen, die sich meist in den vergangenen Jahren mehrfach bei Wettfahrten begegnet sind. ZK-10-Kutter und Offene Klasse machen den Anfang bei der Marinekutterregatta. In diesem Jahr ist die eigentlich große Flotte der ZK-10-Boote fast komplett diesem riesigen Segel-Event fern geblieben. Über Gründe darf reichlich spekuliert werden; aber letztlich führt dieser Umstand dazu, dass die verbliebenen vier Boote dieser Klasse weitestgehend mit der Offenen Klasse zusammengelegt werden. Die ZK-10-Starts erfolgen jedenfalls einfach immer fünf Minuten im Anschluss an das Startsignal für die Offene Klasse.

Nach den Erfahrungen der beiden vergangenen Pandemie-Jahre gibt es nun aber auch im klassischen Format der Kieler Woche eine Neuerung: die Langfahrt. Neben den üblichen olympischen Dreiecken wird nun Richtung Außenförde gesegelt – vier verschiedene Bahnen stehen der Wettfahrtleitung zur Auswahl, zwischen 9 und 15 nautischen Meilen.
har

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