2021: Immerhin: zwei Durchgänge geschafft

Bei den Wettfahrten des heutigen dritten Tages bekamen die Kutter dann doch ein bisschen mehr Wind in die Segel als am Vortag. Foto: Hartmann-Moritzen

Nach der Entscheidung, am heutigen Tag auf die Langstrecke zu verzichten und es lieber auf der kurzen Bahn auf der Innenförde zu versuchen, kletterte die Windgeschwindigkeit zwischen zehn und zwölf Uhr auf immerhin bis zu etwa 2,5 Beaufort, um dann nach der ganz kurzen Mittagspause nachzulassen. Um kurz nach 13 Uhr hatten sich die Kutter wieder im Bootshafen versammelt; die Crews fassten schnell Verpflegung, suchten die „stillen Örtchen“ auf und tauschten die neu zugelosten Kutter. Schnell ging es erneut auf die Bahn, um jeden Hauch mitzunehmen. Die dritte Wettfahrt des Tages wurde auch gestartet; die Kutterführer hatten genug Druck auf den Ruderblättern, um zu manövrieren. Gegen 15 Uhr blieb der Wind dann wieder weg und fiel auf etwa ein Beaufort. Mitten in der Wettfahrt entschied die Wettfahrtleitung deshalb den Abbruch der laufenden Fahrt, was bei den Mannschaften im vorderen Drittel, die durchaus noch Wind in den Segeln hatten, fragende Gesichter hervorrief. Besonderes Pech: Als die Boote in den Hafen kamen, briste der Wind auf. Das „Loch“ war eine Sache von wenigen Minuten gewesen – die Brise allerdings auch. Schon kurz nach 16 Uhr war erneut Ende der Seligkeit. Der Wind ließ nun endgültig nach. Immerhin: Zwei Fahrten hat dieser Tag dann auf der Habenseite.
Klaas Hartmann-Moritzen

An den Wendemarken mussten die Schiedsrichter heute genau hinschauen. Selbst wenn nicht lautstark „Raum“ gebrüllt wurde, konnte es schon sehr eng werden. Foto: Hartmann-Moritzen
Manchmal kann das Wetter gemein sein: Als die Kutter wieder in den Hafen kommen, setzt der Wind ein, der bis dahin gefehlt hatte. Foto: Hartmann-Moritzen
Ordnung muss sein: Die Crews räumen am Ende des dritten Tages ihre Boote auf. Foto: Hartmann-Moritzen
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