2021: Zumindest probieren

Die wartenden Kutter spiegeln sich in der glatten Innenförde. Kein Lufthauch bewegt die Wasseroberfläche am Vormittag. Foto: Hartmann-Moritzen

Es war ein Versuch: Nachdem am Vortag eine Langfahrt aus der Innenförde nach Schilksee und zurück mangels Wind beim besten Willen nicht umzusetzen gewesen war, probierte es die Wettfahrtleitung heute ein zweites Mal. Aber das Glück war den Kutter-Crews nicht hold. Wenn man genau hinsah, konnte man in der Ferne, hinter dem Leuchtturm Friedrichsort, eine dunkle Fläche sehen, die auf mehr Wind hindeutete. Und auch das Geomar verkündete in seinen Wetterdaten, dass es auf der Außenförde offensichtlich Windstärken um zwei bis drei Beaufort gab. Nur half das der Kutterflotte sehr wenig. Man musste da ja auch erstmal hin und anschließend wieder zurückkommen. Ende vom Lied: Startabbruch, zu dem es wirklich keine Alternative gab. Auf der Haben-Seite allerdings: ein wunderschöner Sommervormittag mit 26° Celsius, strahlendem Sonnenschein und der Tatsache, dass es kaum andere Menschen auf der Förde gab, die dieses Wetter und diese Umgebung so genießen durften. Ist ja wohl auch etwas.
Klaas Hartmann-Moritzen

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